
Kulturbauten
Filialkirche zur Kreuzerhöhung
Die Filialkirche zur Kreuzerhöhung von Badersdorf ist am Hang eines Ausläufers des Eisenberger Weinberges, oberhalb der Ortschaft, dem Terrain entsprechend nach Südosten orientiert.Im Jahr 1807 wurde in Badersdorf eine Kapelle aus Stein zu Ehren der Kreuz-erhöhung erbaut. Die jetzige Kirche stammt aus dem Jahr 1852. Sie ist ein spät-klassizistisch einheitlicher Bau mit einem in die Fassade eingebundenen Turm.
Der Hochaltar hat einen hohen zweigeschossigen Tabernakel, die Kanzel und die Orgel stammen aus der Bauzeit. Das Altarkreuz dürfte aus der Zeit um 1790 stammen, der Glasprismenluster und die Kreuzigungsgruppe sind im 19. Jahrhundert entstanden.
1912 und 1927 wurde die Kirche renoviert. Das Kreuzigungsfest im September gilt als "Kirtag" und wird vier Tage lang gefeiert.
Nach erfolgter Kirchenrenovierung fand am 19.11.2000 die feierliche Kirchensegung und Altarweihe durch den Bischof Dr. Paul Iby statt.
Kriegerdenkmal
Beim Aufgang zur Kirche neben der ehemaligen Schule wurde im Jahr 1929 zum Andenken an die im Weltkrieg 1914-1918 gefallenen Helden das Kriegerdenkmal errichtet.Finanziert wurde es von der Gemeinde und durch Spenden der nach Amerika ausgewanderten Badersdorfer.
Die Namen der Gefallenen und Vermissten 1939 - 1945 wurden später hinzugefügt.
Dorfkapelle
Die Familien Gabriel Nr. 6, Schneider Nr. 14 - Schneller, Latzko Cecilia Nr. 59, Wagner Nr. 56 und Latzko Anna Nr. 39 errichteten zur Fronleichnamsprozession vor ihren Häusern Altäre. Tisch, Kerzenleuchter, Blumen und ein großes Marienbild wurden dabei verwendet. Die Dorfkapelle wurde im Jahr 1956 als Ersatz für den Altar der Familie Latzko Cecilia Nr. 59 mit festem Mauerwerk erbaut.Amerikanerkreuz
Cholerakreuz
Dorfkreuz
Zuerst stand ein Holzkreuz neben dem alten Bach beim Steg zu den Ohmwiesen. Auf dem Holzkreuz war der Gekreuzigte aus einer Blechtafel ausgeschnitten und auf dem Holzkreuz befestigt. Die beiden Badersdorfer Muhr und Heiden stellten dieses Kreuz noch vor 1900 auf, bevor sie nach Amerika auswanderten. Vor ihrer Abreise setzten sie auch die vier Lindenbäume. Um 1950 wurde das Holzkreuz durch ein Betonkreuz ersetzt.

















