
Geschichte
Wie Grabhügel beweisen, dürfte das Gebiet um Badersdorf bereits um 800 v. Chr., in der Hallstattzeit, besiedelt gewesen sein. Die 16 Grabhügel entdeckt man östlich des Waldweges, der nach Eisenberg führt.
Urkundlich wird der Ort erstmals im Jahr 1221 erwähnt. Damals schenkte ein Stefan aus der Familie der Jáker seinem Orden in St. Gotthard Pernau und dessen Umgebung. In der Beschreibung der Grenzen dieser Schenkung wird ein Weg genannt, der nach "Poszicz", nämlich Badersdorf, führt. Nach dem ersten überlieferten Namen "Poszicz", das ist Potsitz, Sitz des Poth oder Potho, scheint der Ort von einem Deutschen namens Poth gegründet und von allem Anfang an von Deutschen besiedelt worden zu sein.
Besitzverhältnisse und Name änderten sich im Laufe der Jahrhunderte des öfteren. Nicht lange danach, im Jahr 1244, schenkte der ungarische König Bela IV. der Familie der Csémer Burg und Umgebung. In dieser Schenkungsurkunde heißt Badersdorf "Villa (Dorf) Poschen". Durch diese Schenkung war Badersdorf bis weit in das 15. Jahrhundert im Besitz der Csémer.
Nach 1455 kamen als neue Besitzer der Burger Herrschaft die Baumkirchner, nach 1540 die Batthyánys. Die deutschen Bewohner nannten ihren Ort später wahrscheinlich auch "Potschen", "Pezen" (um 1379), "Pottersdorf" (um 1532) und um 1750 "Podersdorf".
Badersdorf gehörte zur Pfarre Hannersdorf, ehe es 1797 an die neu errichtete Pfarre Kirchfidisch angeschlossen wurde. Der Ort hatte schon um 1863 512 Einwohner; bis 1945 ist die Einwohnerzahl auf 400 gesunken.
In der Volksschule Badersdorf wirkte bereits im Jahr 1836 ein Lehrer. In dieser Schule waren vier Klassen in einem Zimmer. Nach der Auflösung der Schule wurde Badersdorf in den Schulsprengel Kohfidisch eingegliedert.
















